
Die Symbian OS–Plattform ist ein Betriebssystem für die sogenannten Smartphones und PDAs. Die nicht quelloffene OS-Version ist die Vorgängerversion der aktuelleren Symbian-Plattform, welche umgangssprachlich auch einfach nur „Symbian“ genannt wird. Das Symbian wird vom bekannten Handyhersteller Nokia als Open-Source-Version verwaltet und ist von der Symbian Foundation lizenziert. Zur Symbian Foundation gehörten neben Nokia ursprünglich auch noch Sony Ericsson, Motorola, NTT Docomo, AT&T, LG Electronics, Samsung Electronics, STMicroelectronics, Texas Instruments und Vodafone, um die Anziehungskraft auf die Symbian-Plattform zu stärken. Bei dieser Foundation handelte es sich um eine Non-Profit-Foundation, zu der gegen eine Jahresgebühr jede Organisation beitreten konnte. Der Quellcode wurde somit vollständig als Open Source publiziert.
Im November 2010 jedoch stiegen Samsung und Sony Ericsson aus der Foundation aus. Dies nahm Nokia zum Anlass zu veröffentlichen, dass die Entwicklung und Verwaltung der Plattform ab April 2011 vollständig unter der Regie von Nokia liegen und ab diesem Moment die Symbian Foundation nur noch die Aufgabe der Lizenzierung der Plattform haben werde. Der Vergleich von Prepaidtarifen hat ergeben, dass es zwar einige wenige Smartphones gibt, die mit der Symbian-Plattform ausgestattet sind, welche auch mit Prepaid-Tarifen nutzbar sind. Da zwischenzeitlich dieses Betriebssystem durch den Ausstieg der anderen Handyhersteller aus der Symbian Foundation fast nur noch Nokia vorbehalten ist, hat das Betriebssystem Android im Vergleich von Prepaidtarifen eindeutig die Nase vorn. Das liegt letztendlich auch daran, dass Samsung Electronics, welche auch aus der Symbian Foundation ausgestiegen ist, beispielsweise ein großer Anbieter von Smartphones ist und auch im Prepaidsektor stark vertreten ist.
Foto: Flickr / pinelife







