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Alles über die Plattform Symbian

Nokia hat seine Open-Source-Plattform Qt abgestoßen. Das Unternehmen gab kürzlich den Verkauf von Qt an den ebenfalls in Finnland ansässigen Softwaredienstleister Digia bekannt. Die finanziellen Details dieser Transaktion gerieten nicht an die Öffentlichkeit. Der Presse teilte Digia mit, es sei geplant, Qt so bald wie möglich für iOS, Android und Windows 8 Geräte verfügbar zu machen. Das Unternehmen kündigte Absichten an, Qt’s Entwicklung und Verbreitung auch auf anderen Plattformen weiter voran zu treiben. Digias erhofft sich von seiner gezielten Investition, den Fokus wieder auf Qt für Desktop-PCs zu lenken und gleichzeitig das Support-System für mobile Betriebssysteme auszubauen.

Was ist Qt?

Qt (gespr. „cute“ [‚kju:t]) ermöglicht es Entwicklern, Programme für Linux, Mac und Windows zu schreiben. Eine Vielzahl bekannter und beliebter Programme wurde in Qt geschrieben, wie zum Beispiel

  • Google Earth,
  • Skype,
  • und das in Linux verwendete KDE-Interface.

Es bietet derzeit technischen Support für die mobilen Systeme von Symbian, dem N9 von Nokia und dem Windows Phone.

Von Trollen und Finnen

Nokia kaufte im Jahr 2008 Qt seinen ursprünglichen Entwicklern Trolltech ab. Seitdem hat Nokia sich jedoch in seiner Smartphone-Strategie ab von Qt und hin zu Microsofts Windows Phone gewandt. Die Zukunft der Qt-Plattform stand in Frage. Noch im vergangenen Jahr stritt Nokia das Ende von Qt ab, gab dann jedoch später zu, dass es kein Qt fürs Windows Phone 7 geben würde.

Qt’s Zukunft

Im März dieses Jahres dann die Übernahme von Nokias Qt durch Digia, die durch die kürzliche Transaktion finalisiert wurde. Bestandteil des Deals ist die Weiterbeschäftigung von bis zu 125 Qt-Angestellten, die meist in Norwegen und Deutschland sitzen. Diese werden künftig von Digia beschäftigt.

Nokia äußerte sich zwischenzeitlich positiv zu diesem Verkauf und blickt erwartungsvoll auf die Zukunft von Qt unter Digias Pflege. Nokia zeigte sich stolz auf den Beitrag, den das Unternehmen in den vergangenen vier Jahren an der Entwicklung von Qt hatte. Der Verkauf an Digia wird als Chance gesehen, eine stetige Fortentwicklung von Qt durch das bisherige Team zu sichern.

Foto: Retro Corporate Logo Goodness_00066 von jordan_lloyd, CC-BY

Kategorien: News

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